WERDE GLÜCKLICH MIT DEM, WAS DU TUST!

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(Der Artikel wurde veröffentlicht in der ersten Ausgabe von „Ein guter Plan.“, seitdem mein täglicher Begleiter und großartige Unterstützung in allen Lebenslagen! Schaut mal ‚rein!)

 

In meiner Arbeit als Coach setze ich mich täglich mit der Frage auseindander, wie man glücklicher mit seinem Job werden kann. Wer zeitweise lustlos oder unzufrieden ist, muss nicht gleich komplett von vorne anfangen. Manchmal führen schon Kleinigkeiten oder ein Perspektivwechsel dazu, dass man morgens wieder gern zur Arbeit geht. Im Folgenden habe ich drei Wege aufgezeichnet, mit denen Du sofort anfangen kannst, an Deiner jetzigen Situation etwas zu ändern. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

Wir leben in einer Gesellschaft, in der es ständig darum geht, was wir alles noch zu erledigen haben. Hand aufs Herz, wer von uns hat nicht vollgepackte To-Do-Listen, ausgebuchte Wochenpläne, selbst unsere freie Zeit ist oft durchgeplant. Ständig sind wir gestresst, hetzen von Termin zu Termin, setzen uns mit Abgabeterminen unter Druck und haben doch ständig zu wenig Zeit für alles. Es gibt einen schönen Spruch, der belegt, welchem Irrsinn wir damit hinterherlaufen: Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter. Ertappt. Am Ende sind wir es selbst, die uns immer weiter anspornen und mehr wollen. Mehr Geld, mehr Erfolg, mehr Anerkennung. Nicht selten führt das zu Erschöpfung und Unzufriedenheit bis hin zu unserer neuen Volkskrankheit Burnout. Zeit, einmal aus diesem Hamsterrad auszusteigen und sich das Ganze mit etwas mehr Abstand anzuschauen.

Dazu musst Du nicht gleich auswandern, kündigen oder Deinen Job komplett in Frage stellen. Schon wenige achtsame Momente am Tag machen Dich zufriedener, beugen einem Burnout vor und erhöhen Deine Lebensqualität. Diese Momente kannst Du auch ganz einfach bei Deiner Arbeit integrieren. Eine Studie aus dem Jahr 2013 belegt, dass es einen signifikanten Zusammenhang gibt zwischen Achtsamkeit im Arbeitsalltag und der Reduktion von emotionaler Erschöpfung sowie der Steigerung von Zufriedenheit im Job.

 

ACHTSAMKEIT STATT BURNOUT

Ist Dein erster Gedanke jetzt: Wie soll ich mir denn dafür auch noch Zeit nehmen? Keine Sorge, achtsam durchs Leben zu gehen, erfordert nicht mehr Zeit oder eine bestimmte Fähigkeit. Im Kern geht es darum, sich den Moment bewusst zu machen. Mit allen Sinnen wahrzunehmen, was genau in diesem Moment ist. Sich auf das Jetzt zu konzentrieren und jedes Detail zu beachten. Nicht mit unseren ersten Gedanken beim Aufwachen schon bei unserem ersten Termin zu sein, unter der Dusche die Tagesplanung durchzugehen oder auch beim ersten Kaffee in Erinnerungen an den gestrigen Abend zu schwelgen. Achtsamkeit heißt, die Gedanken immer wieder sanft zurückzuführen in den aktuellen Augenblick. Was passiert gerade – in mir, um mich herum, was nehme ich wahr, wie reagiere ich?

Ob unter der Dusche, beim Zubereiten unseres Frühstücks, in der U-Bahn, in einem bewussten Moment an unserem Schreibtisch oder genau jetzt in diesem Moment, in dem Du diesen Artikel liest. Lass das Buch einen Moment sinken, schau Dich um, nimm einmal genau Deine Umgebung wahr. Achte auf Deinen Atem, spüre in Deinen Körper hinein. Was nimmst Du wahr? Wie fühlst Du Dich? Wie sitzt Du? Ist es bequem? Was siehst Du um Dich herum? Sind andere Menschen im Raum? Was tun sie gerade? Ist es still um Dich herum, nimmst Du Geräusche von außen wahr? Wie riecht die Luft, ist sie eher warm oder kalt? Nimm für ein paar Minuten einfach nur wahr, bewerte nicht, was Du wahrnimmst, denke nicht weiter darüber nach, sondern schaue Dich einfach um, höre in Dich hinein, spüre, was Du wahrnimmst. So detailliert wie möglich.

Alles, was Du erlebst, kann zu einer Achtsamkeitsübung werden. Wenn Du dabei wieder abdriftest zu dem anstehenden Abgabetermin, Deiner To-Do – Liste oder einem Gespräch, das Du gerade hattest, nimm auch das wahr und kehre wieder zurück zu dem jetzigen Augenblick. Probiere es einfach einmal aus. Auf dem Weg zur Arbeit, beim Mittagessen oder in einem Moment, in dem Du nicht weiterkommst mit dem, was Du gerade machst. Abgesehen davon, dass Du im Arbeitsalltag weniger gestresst und zufriedener wirst, lernst Du Dich selbst besser kennen.

Achtsamkeit ist ein guter Anfang, zufriedener im Job zu sein. Was ist aber mit denen, die sagen: Ich bin nicht unzufrieden, ich bin einfach nicht glücklich mit dem Job, den ich mache. Woran liegt das?

 

GLÜCKSFORMEL JOB: EXZELLENZ, ETHIK & ENGAGEMENT

Howard Gardner erforscht seit über 20 Jahren die Faktoren, die uns glücklich bei der Arbeit machen. Er ist auf der Suche danach, was er Good Work nennt. 1995 gründete er dazu mit Kollegen das Good Work Project, eine Langzeitstudie über Berufe. Mit einem Fragebogen aus 22 Fragen hat er 1200 Amerikaner befragt.

Seine Formel für Glück in der Arbeit: Streben nach den drei E – Exzellenz, Ethik und Engagement. Mit Exzellenz ist dabei gemeint, kompetent und effektiv in seinem Beruf zu sein. Ethik umschreibt das Thema soziale Verantwortung: Hat der Job, das Produkt, für das ich arbeite, oder mein Verhalten bei der Arbeit, die ich mache, eine positive Auswirkung auf andere? Engagement bezeichnet die Frage, ob wir mit Freude tun, was wir tun, ob wir aufgehen in unserem Job, ob wir gefordert werden.

Am Interessantesten finde ich jedoch, dass Gardner sagt, es sei egal, was für einen Job wir machen. Sofern wir einen Sinn darin sehen, was wir tun.

Was auch immer es anfänglich war, irgendetwas hat Dich am Anfang motiviert, den Job zu machen, den Du heute machst. Vielleicht hast Du einfach nur den Blick dafür verloren. Vielleicht hast Du Dir etwas anderes unter Deinem Job vorgestellt? Vielleicht hat sich Deine Perspektive verändert, seitdem Du damit angefangen hast? Vielleicht hast Du Dich verändert? Das Leben ist Entwicklung und das bezieht auch das Arbeitsleben mit ein. Deshalb ist es wichtig, sich in gewissen Abständen immer wieder zu hinterfragen, ob der Job, den wir machen, noch zu uns passt. Bin ich mit meinen Aufgaben noch gefordert, macht mir Freude, was ich mache? Was muss sich verändern, wenn das nicht mehr so ist?

Wenn Du nicht sicher bist, ob Deine jetzige Arbeit noch zu Dir passt, nimm Dir etwas Zeit und beantworte die folgenden Fragen:

  • Was ist meine Mission? Welcher Sache oder welchen Menschen fühle ich mich in meiner Arbeit verantwortlich gegenüber?
  • Welche Vorbilder habe ich? Warum sind sie meine Vorbilder?
  • Würde ich es mögen, wenn mein Verhalten in meinem Job auf der Titelseite der Tageszeitung abgebildet wäre?
  • Wenn alle in meinem Job so wären wie ich, will ich dann in dieser Gesellschaft leben?

Vielleicht werden Dich die Antworten überraschen und Du bekommst wieder einen neuen Blick auf Deine Arbeit. Wenn die Antworten auf die Fragen sich nicht mit Deinem jetzigen Job vereinen lassen, ist es ein guter Zeitpunkt, darüber nachzudenken, was Du anstattdessen für einen Job machen willst.

Viele Theorien besagen, dass es den Menschen glücklich macht, wenn er sich auf seine Stärken fokussiert. Eine Erkenntnis der Positiven Psychologie ist, seine sogenannten Signaturstärken möglichst breit einzusetzen. Dadurch, dass wir kräftigen, was bereits stark ist, entsteht ein Flow, der zuletzt auch die Gesundheit stärkt.

Im Internet findest du Tests, die Dir helfen, Deine Charakterstärken und Signaturstärken herauszufinden. Wenn Du weißt, welche das sind, musst Du sie nur noch anbieten. Suche Dir eine Aufgabe in Eurem Team, die Deinen Stärken entspricht und die Du gerne übernehmen möchtest. Gehe offensiv auf Deine Kollegen oder Deinen Chef zu und biete an, diese Aufgabe zu erledigen oder diejenigen, die schon daran sitzen, zu unterstützen.

Was ist aber, wenn es bei Deiner jetzigen Arbeit keine Möglichkeit gibt, Deine Stärken anzubieten oder Du sogar keine Freude daran hast, Deine Stärken einzusetzen? Wenn Dich eben genau das, was Du gut kannst, und wofür immer alle zu Dir kommen, schon eine ganze Weile langweilt?

 

LIEBE WAS DU TUST

Nicht für jeden ist es richtig, seinen Job zu kündigen und noch einmal von ganz vorne anzufangen. Wenn Du aber an dem Punkt angekommen bist, dass Du hinterfragst, warum Du Deinen Job machst oder Du sogar schon angefangen hast, nach etwas zu suchen, das Dich erfüllt, dann habe ich die richtigen Fragen für Dich:

Was sind Deine Stärken und Kompetenzen, die Dir leicht fallen, die Du mit links erledigen kannst und weswegen immer wieder Aufgaben auf Deinem Schreibtisch landen, die Du dann abarbeitest, weil Du es eben gut kannst? Mach eine Liste.

Und jetzt stell Dir die Frage: Was sind Deine Interessen, die Du auch dann gerne verfolgst, ohne dafür Geld zu bekommen? Die Du vielleicht auch jetzt schon immer wieder Deinen Freunden anbietest, ohne dafür etwas zurückzubekommen. Mach eine zweite Liste.

Schau Dir beide Listen an. Symbolisch gesehen geht in Deinem Herzen ein Licht an, wenn Du herausgefunden hast, was Dir soviel Freude macht, dass Du sogar Geld zahlen würdest, um es tun zu dürfen. Es steht auf der zweiten Liste, richtig?

Wenn Dir die Dinge auf der ersten Liste keine Freude bereiten, ist es am Besten, Menschen zu finden, die Dir diese Aufgaben abnehmen können. Oder den Job zu wechseln und dir einen Job zu suchen, der Dir ermöglicht, die Interessen auf der zweiten Liste mehr in den Vordergrund zu rücken.

Wenn Dir nicht gleich ein Beruf dazu einfällt, lass Dich nicht entmutigen.

Es gibt ihn, und wenn nicht, dann kannst Du ihn erfinden. Wo und wer könnte von Deiner Stärke profitieren? Wann wird das gebraucht, was Du anbieten kannst?

Wenn es Dir schwer fällt, alleine darüber nachzudenken, frage Deine Freunde und Deine Bekannten.

Mach Dich selbständig. Biete das, was Dir soviel Freude macht, als Leistung an. Keine Sorge. Du musst ja nicht gleich morgen Deinen Job kündigen. Vielleicht kannst du das, was Du herausgefunden hast, erst einmal als Hobby ausprobieren. Und dann als Nebentätigkeit. Um herauszufinden, ob Du richtig liegst, reichen am Anfang ein paar Stunden die Woche. Fang an zu recherchieren, lies ein Buch zu dem Thema oder befrage andere Personen, die auch das machen, was Du gerne machen willst. Mach Dir einen Plan und fang am Besten heute noch damit an.

Klingt viel zu einfach? Das passende Aber dazu ist nur in Deinem Kopf. Suche Dir einen Coach, mit dem Du an Deinem Traum arbeiten kannst oder besorge Dir einen Ratgeber, der Dich unterstützt, Dich Deinem Ziel Schritt für Schritt zu nähern.

Wenn Du herausgefunden hast, was das Richtige für Dich ist, und dem auch Raum in Deinem Leben gibst, kommt der Erfolg von ganz alleine.

 

Oder in den Worten von Johann Wolfgang von Göthe gesprochen: “Erfolg hat drei Buchstaben: T U N”.

 

Dannie Quilitzsch, 03. November 2015

 

P.S.: Wenn Du nicht genau weißt, was Dich glücklich macht oder Du nicht weißt, wie Du den ersten Schritt in die Richtung Glück im Job machen sollst – in meinem Retreat im September in Portigal hast Du die Gelegenheit, Dich eine Woche lang nur mit genau diesen Fragen auseinanderzusetzen. Mehr dazu hier:
LOVE YOURSELF MORE – Retreat für Life-Coaching, Yoga und Meditation

 

QUELLEN:

Benefits of mindfulness at work: The role of mindfulness in emotion regulation, emotional exhaustion, and job satisfaction.
By Hülsheger, Ute R.; Alberts, Hugo J. E. M.; Feinholdt, Alina; Lang, Jonas W. B.
Journal of Applied Psychology, Vol 98(2), Mar 2013, 310-325.

Positive Affect and the Complex Dynamics of Human Flourishing
By Barbara L. Fredrickson and Marcial F. Losada
Am Psychol. Author manuscript; available in PMC 2011 Jun 29.

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Respekt an die World Leaders auf der Klimakonferenz Paris! (dt/eng)

[et_pb_section admin_label=“section“][et_pb_row admin_label=“row“][et_pb_column type=“4_4″][et_pb_image admin_label=“Bild“ src=“http://danniequilitzsch.com/wp-content/uploads/2015/12/RischiDQCop15.jpg“ show_in_lightbox=“off“ url_new_window=“off“ animation=“left“ sticky=“off“ align=“left“ force_fullwidth=“on“ always_center_on_mobile=“on“ use_border_color=“off“ border_color=“#ffffff“ border_style=“solid“] [/et_pb_image][et_pb_text admin_label=“Text“ background_layout=“light“ text_orientation=“left“ text_font_size=“14″ use_border_color=“off“ border_color=“#ffffff“ border_style=“solid“]

Viele Jahre bin ich jetzt sowohl als Aktivist als auch beruflich im Bereich Nachhaltigkeit unterwegs. Inzwischen fokussiere ich mehr auf die sozialen Themen, die ersten Jahre habe ich versucht, etwas im Bereich Ökologische Nachhaltigkeit zu verändern. Seit der Mitarbeit und der Gründung von Utopia in 2008 hat mich das Thema sehr bewegt und begleitet. Die letzten acht Jahre gab es vor Allem im Bereich Ökologischer Nachhaltigkeit viel häufiger deprimierende und frustrierende Augenblicke als positive Motivatoren. Es hatte regelrecht den Anschein, dass die Welt einfach nicht zuhören will. Und damit meine ich nicht nur die Politiker, Unternehmen und Organisationen, sondern jeden einzelnen. Wir wissen alle, dass wir etwas ändern müssen, aber richten viel zu selten unsere eigenen Entscheidungen danach aus. Tust Du das?

2010 war ich mit meinem Freund  Matthias Rischau und Robert Felgentreu auf der Klimakonferenz in Kopenhagen, um sein Projekt „The Green Path“ unter das Volk zu bringen. Die Konferenz selbst war damals eher ein Disaster. Es schien, als werden sich die Länder niemals auf ein gemeinsames Programm einigen können.  Zumindest machten wir gute Bekanntschaften, wie zum Beispiel zu den YES MAN,  bei denen ich einen Eid ablegte,, nie wieder Coca Cola Produkte zu konsumieren. Es tat gut, zumindest unter den Aktivisten Menschen zu treffen, denen der Erhalt unseres Planeten genauso am Herzen lag wie uns.

Bis heute bin ich Matthias unheimlich dankbar, dass er mich damals überredete, mit nach Kopenhagen zu fahren. Vor Allem aber bin ich ihm dankbar, dass er niemals aufgegeben hat. Bestimmt war sein Weg eher steinig als grün, aber er hat unermüdlich immer wieder auf jeder Veranstaltung, die es zu dem Thema gab, versucht, Menschen zu motivieren, zu begeistern und anzustecken, mit ihm den Green Path zu gehen.

Wegen Menschen wie Matthias haben die World Leaders in Paris gestern schlußendlich nach acht Jahren ein Agreement unterzeichnet. Ein wirklich historischer Moment! Mehr Informationen hier: Kampf gegen Erderwärmung: Die Welt einigt sich auf historischen Klimavertrag.

Hier könnt Ihr Matthias auf seinem Weg folgen: The Green Path auf Facebook

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Respect to our world leaders at the Climate Conference in Paris! For many years I am an activist of and working in the field of sustainability. While today I am focusing on social matters in the first years I was trying to be part of an ecological change. The last eight years it felt often depressing and frustrating because the world was not listening. We all know but rarely change something about it. Do you?

2010 I was attending the Climate Conference in Copenhagen with my friend Matthias Rischau​ and Robert Felgentreu​ to start his project The Green Path. The conference itself was a desaster in our eyes as it did not seem possible to get an agreement on climate change from most of the countries. At least we made nice contacts like the Yes Man and it was good to be around other activists who cared.

Until today I am thankful for Matthias convincing me to join him and most of all to not give up. Because of people like him and many many others the politicians finally made a historical call in Paris: Every country joined the agreement of a Climate Change Program. Now let’s all join our forces to keep this planet a place to live on in the future! Here you can join Matthias on his Green Path 

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Zeit für einen Friends-Detox? GRAZIA #50 vom 03.12.2015

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Hast Du Dich auch schon einmal von einem Freund oder einer Freundin getrennt oder denkst gerade darüber nach? Es fällt uns fast so schwer wie bei einer Trennung in einer Beziehung, uns von Freunden zu verabschieden. Und wie auch bei einer Partnerschaft, gibt es auch bei Freunden niemanden anderen als Dich selbst, der wirklich beurteilen kann, was das Richtige ist. So richtig die Antwort „Hör‘ auf Dein Herz“ ist, einfach ist es trotzdem nicht.

Letzte Woche wurde ich als Expertin zu dem Thema in der GRAZIA # 50 interviewt. Hier habe ich Euch noch ein paar weitere Gedanken dazu aufgeschrieben. Viel Spaß beim Lesen!

Ich selbst habe im letzten Jahr eine wunderbare Freundin fürs Leben gewonnen. Obwohl es kurzzeitig nicht danach aussah. Nachdem wir uns ein paar Wochen kannten, wurde unsere Freundschaft durch ein Missverständnis auf eine harte Probe gestellt. Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Freundschaft diese Zeit vor Allem überstanden hat, weil wir beide in der Lage waren für uns selbst gerade zu stehen. Ich habe mich klar positioniert – für mich selbst – und ihr damals gesagt, wie es mir damit geht, wie ich mich fühle und warum ich das nicht in meinem Leben haben will. Für die Kürze unserer Freundschaft war es vermutlich ungewohnt, sich so sehr zu öffnen. Ich gebe zu, es ist mir damals nicht leicht gefallen, das Gespräch zu führen und für mich einzustehen. Und ich bin bis heute unglaublich dankbar, dass meine Freundin mir mit einem ebenso offenen Herz und einer klaren Haltung begegnet ist. Heute ist sie als wichtiger Spiegel, Kritiker und vor Allem Unterstützer nicht mehr aus meinem Leben weg zu denken.

Soziale Beziehungen sind laut dem Konzept der Integrativen Therapie von Hilarion Petzold eine der fünf Säulen unserer Identität. Jeder von Euch kennt bestimmt den Spruch „Familie kann man sich nicht aussuchen“.  So schwer es manchmal sein mag, in seiner Familie für sich selbst einzustehen oder sich auch immer wieder zu versöhnen – oft ist die Herkunftsfamilie unser bester Lehrmeister, wenn es darum geht, in Beziehung zu gehen. Und hat auch Einfluß darauf, wie wir in anderen zwischenmenschlichen Beziehungen für uns einstehen und uns abgrenzen. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.

Auch bei Kollegen oder sogar in unserer Freizeit sind wir immer wieder mit Menschen konfrontiert, denen wir lieber aus dem Weg gehen oder mit denen wir privat keine Zeit verbringen wollen. Bis wir entscheiden, sie näher an uns heran zu lassen.

Freunde sind dagegen die Menschen in unserem Leben, die wir uns aussuchen. Nicht nur können, sondern die wir uns wirklich aussuchen. Wir entscheiden uns unbewusst oder bewusst für eine Beziehung mit diesen Menschen. In den meisten Fällen fangen Freundschaften damit an, dass wir uns für die gleichen Sachen begeistern, die gleichen Fähigkeiten haben oder gerne die gleichen Dinge unternehmen. Wir teilen unsere Zeit, unsere Erfahrungen und vertrauen uns einander an.

Unsere Freunde sind die Menschen, die immer noch da sind, wenn wir einfach nur sind. Wenn wir im Leben straucheln, wenn wir Fehler machen, wenn wir lernen.
Es kommt aber auch hin und wieder der Moment, wo wir bei unseren Freunden Verhaltensweisen oder Haltungen erkennen, die wir nicht teilen. Nicht immer muss man mit dem anderen einer Meinung sein, nicht immer muss dem anderen immer gefallen, was man sagt. Auch dafür sind Freunde da. Sie sind nicht nur guter Zuhärer und die Schulter, an der wir uns ausheulen können, sie sind auch nicht nur diejenigen, die unser Selbstwertgefühl stärken oder uns weniger einsam fühlen lassen. Sie sind mitunter auch diejenigen, die uns aus unserer Komfortzone herausstupsen. Die uns einen Spiegel vor Augen halten und einen Realitätscheck mit uns machen – sei es unser Outfit oder wie sich jemand drittes uns gegenüber verhält, unsere Freunde sind immer auf unserer Seite. Wir können uns auf sie verlassen.

Und hier kommt der Knapckpunkt. Dann gibt es die Momente, wo unsere Freunde sich gegen uns stellen. Wo sie sich selbst einen Vorteil einfahren und unsere Gefühle dabei nicht beachten. Wo sie uns verbal verletzen oder sogar hinter unserem Rücken schlecht reden. Oder uns keine Aufmerksamkeit schenken – uns in einer Auseinandersetzung nicht zuhören oder bei einem Treffen ständig mit ihrem Smart Phone beschäftigt sind.

Längere Freundschaften zeichnen sich vor Allem dadurch aus, dass man dem anderen schon einmal verziehen hat. Dazu muss es aber auch eine Gelegenheit geben. Und um zu erkennen, dass es etwas zu verzeihen gibt, muss man ehrlich zu seich selbst sein und seinen eigenen Gefühlen Beachtung schenken. Warum fühle ich mich verletzt, warum fühle ich mich hintergangen oder belogen? Es ist für das Fortbestehen der Freundschaft dann unerlässlich, für sich selbst einzustehen und den Freund oder die Freundin in einem Gespräch damit zu konfrontieren. Nur so kann man diese Dinge ansprechen und nur dann ist Verzeihen eine Alternative.

Neulich habe ich einen sehr schönen Spruch dazu gelesen: While standing up for yourself you cannot carry someone else. Das ist bestimmt das schwierigste in einer Beziehung oder Freundschaft. Da ist die Angst, den anderen zu verlieren, die Erinnerung an soviele schöne Momente und dass diese bald wieder zurückkehren oder schlichtweg das fehlende Selbstbewusstsein, für sich selbst einzustehen.

Wenn man sich selbst einen Ruck gibt, ist es doch ganz schön einfach: Wenn Deine Freundin oder Dein Freund sich nicht wie einer verhält, ist sie / er nicht Deine Freundin / Dein Freund. Wenn Du sie oder ihn auf die Situation ansprichst, wird sie oder er Dich verstehen und auf Dich eingehen. Und in Zukunft darauf achten, dass das nicht wieder vorkommt.
Ist das nicht der Fall, wird es Dir womöglich auch leichter fallen, Dich aus der Freundschaft zu verabschieden – ob durch ein klärendes Gespräch, per Email oder einfach, weil Du Dich zurückziehst. Du hast ein Recht darauf, Dich darum zu kümmern, dass es Dir gut geht. Das brauchst Du niemandem erklären oder rechfertigen. Sei stolz auf Dich, wenn Du so eine Entscheidung triffst, sie wird sich gut anfühlen und Raum für neue Menschen in Deinem Leben machen.

Oder wie Charlie Chaplin sagte: As I began to love myself I freed myself of anything that is no good for my health – food, people, things, situations, and everything the drew me down and away from myself. At first I called this attitude a healthy egoism. Today I know it is “LOVE OF ONESELF“.

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Ein guter Plan

[et_pb_section admin_label=“Sektion“ fullwidth=“off“ specialty=“off“][et_pb_row admin_label=“Zeile“][et_pb_column type=“4_4″][et_pb_image admin_label=“Bild“ src=“http://danniequilitzsch.com/wp-content/uploads/2015/11/start1.jpg“ show_in_lightbox=“off“ url_new_window=“off“ animation=“left“ sticky=“off“ align=“left“ force_fullwidth=“off“ always_center_on_mobile=“on“ use_border_color=“off“ border_color=“#ffffff“ border_style=“solid“] [/et_pb_image][/et_pb_column][/et_pb_row][et_pb_row admin_label=“Zeile“][et_pb_column type=“4_4″][et_pb_text admin_label=“Text“ background_layout=“light“ text_orientation=“left“ text_font_size=“14″ use_border_color=“off“ border_color=“#ffffff“ border_style=“solid“ text_line_height=“1.4em“]

Der großartige Jan Löwenherz von Vehement und Milena von Original Unverpackt haben ein wirklich schönes Buch entwickelt. Nicht nur dass es wie perfekt zu den Themen passt, mit denen ich mich als Coach und mit meinem Programm Love Yourself More beschäftige, es ist auch noch ein Struktur-Helfer und Organisationstalent für Dein Leben. Sie selbst schreiben „Ein guter Plan ist Terminkalender, Lebensplaner und Sachbuch. So richtig offline, aus Leinen und Papier. Der Terminkalender erfasst Verabredungen und To-Dos. Der Lebensplaner hilft dir rauszufinden, was du wirklich willst. Und die Sachtexte erweitern deinen Horizont zu Themen wie Achtsamkeit, Glücksforschung und Stressvermeidung. Die Welt wird immer effizienter und wir gleich mit, aber Optimierung auf allen Ebenen kann nicht die Antwort sein.“

Um das Buch zu realisieren, haben Jan und Milena eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die innerhalb weniger Tage schon finanziert war. Die erste Auflage war sozusagen sofort vergriffen. Schönerweise haben sie sich entschieden, eine zweite Auflage zu drucken, so dass Ihr jetzt auch alle noch in den Genuß kommen könnt, das neue Jahr mit dem perfekten Tool zu starten.

Ich freue mich, dass ich einen kleinen Beitrag leisten konnte und einen Artikel schreiben durfte. Den gibt es jetzt als Preview sogar online schon vorab zu lesen: Blick ins Buch

Wer sich noch einen der fast schon wieder ausverkauften guten Pläne sichern will, kann direkt hier bestellen: Ein guter Plan @ Startnext

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